Illustration: Tine Fetz

Right in the feels

Publiziert am 12. April 2016 in feminizam, mediji.

Was hat es eigentlich mit dem ständigen Aufrufen zur Rationalität auf sich?

Ich sage: Das mit dem Entemotionalisierungsgerede ist – erstens – ein billiger rhetorischer Trick fauler Journalist*innen. Und zweitens schlichtweg falsch, aus mehreren Gründen. Zunächst stecken in einer grundsätzlichen Ablehnung von Emotionalität misogyne Vorstellungen. Die Konnotationen sind wie folgt: Emotional, schwach, weiblich. Rational, stark, männlich. Daher solle eins besonders bei kontroversen Themen unbedingt „vernünftig“ bleiben, die Worte bedacht wählen und mitnichten Betroffenheit, Empathie oder gar Erregung zeigen.

Meinen ganzen Rant gibt es auf missy-mag.de.

Illustration: Tine Fetz

Olja Alvir